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Oktober 2014

Der Anfang:
  Im Netz gibt es viel Material für jeden Einsteiger in jede Modellbauart. Eine Modelleisenbahn gehört zu den langwierigsten Projekten (und auch kostspieligsten;)). irgendwo fand ich eine kleine Anleitung für ein Diorama. Bevor ich mich also an die große Anlage wage, wäre es doch besser, wenn ich die Arbeitstechniken in Spur Z (1:220) schon mal üben und erweitern könnte.

Da der erste kleine Zug schon da ist, benötigt dieser eine kleine Landschaft...
   
     
SAM 1633 SAM 1634 SAM 1635
 
 
  Wie es im Modelbau so üblich ist verwendet man alles im Haushalt befindliche Material; ein ausgedienter Karton ist es in diesem Fall. Ich hatte mir die Grundform kurz überlegt und den Karton dann in diese Form geschnitten. Alle losen Seiten dann mit Kreppband zusammengeklebt.
   
     
SAM 1637 SAM 1641 SAM 1643
 
 
  Um die Konturen besser abzubilden, habe ich seitllich noch Begrenzungen in Form der geplanten Geländekontur angeklebt. An diese Seitenteile dann 0,5mm Kunststoffbänder mit Sekundenkleber angebracht. So entstand die Kontur des Dioramas.
   
     
SAM 1646 SAM 1648 SAM 1650
 
 
  Jetzt kann im Zwischenraum ebenfalls mit Kunststoffbändern, Draht oder auch Bastelkarton die gewünschte Gelängeform schon mal ungefähr nachgebildet werden.
   
     
SAM 1654 SAM 1655 SAM 1656
SAM 1657 SAM 1658 SAM 1660
 
 
  Die restliche Arbeit kenn man aus Kindheitstagen: Alte Zeitungen und Tapetenkleister. Da die Unterkonstruktion aus Pappe ist, wird der Tapetenkleister wohl zu Verformungen führen; das soll aber jetzt nicht weiter stören. Die Zeitung in Streifen schneiden und den Tapetenkleister nach anrühren. Mit einem Pinsel dann den Untergrund etwas einkleistern und mit den Zeitungsstreifen bedecken. Hierbei kann die Kontur weiter den eingengen Vorstellung entsprechend geformt werden. Die Details werden dann später erst eingebracht.
   
  Jetzt ersteinmal trocknen...
   
     

 
November 2014

Faszination Modellbau:
  Wie jedes Jahr war ich auch dieses mal wieder auf der Modellbaumesse in Freidrichshafen um Kleinteile zu kaufen und auch neue Eindrücke im Modellbau zu sammeln. Nach ein wenig Hardwaretausch unter Freunden gings durch die Gassen...

Nun kommt mir die Fragein den Sinn, ob Spur Z wirklich die Richtige Wahl ist. Nachdem ich vergeblich einen Händler suchte, der viel brauchbares Material für die kleine 220er hat, zweifelte ich ein wenig an meiner Wahl. Von den kleinen Spuren hat einzigst Spur N (1:160) eine grosse Auswahl.


Zu Hause angekommen musste eine Grundsatzfrage geklärt werden: N oder doch Z?

Wenn ich mir den zur Verfügung stehenden Platz so ansehe, dann schreit alles nach Spur Z. Die Verfügbarkeit und Qualität - und auch der Preis - sagen jedoch Spur N.

Nach langem Überlegen und Vergleichen habe ich festgestellt, dass man für Spur Z einfach länger suchen muss, um gutes Material zu finden. Es ist auf jeden Fall wesentllich interresanter;)...

... und das ist was für mich zählt!


deshalb: Spur Z!

   
     
 
immernoch November 2014

Die ersten Teile:
  So langsam trudeln die ersten Teile für das Diorama ein; ein Zaun, ein FlexiGleis und ne Tüte voll mit Figuren, die schon ein wenig zermatscht aussehen. Um dem Diorama besseren Halt zu geben wird das Teil kurzerhand auf ein stabiles Brett geklebt.
   
     
SAM 1763 SAM 1813 SAM 1814
     
 
Dezember 2014

Untergrund:
  Aus mangel an Zeit geht es nur langsam vorran. Das Rohdiorama muss stabil und gerade stehen können. Hierfür habe ich ein Brett passgenau ausgeschnitten und das Diorama mit etwas Bastelkleber dann am Brett festgeklebt. Der Untergrund der Pappe ist natürlich nicht gerade. Das muss in weiteren Schritten dann mit Modelliergips aufgefüllt werden...aber Eins nach dem Anderen.
   
     
SAM 1858 SAM 1860 SAM 1861
     
 
 
  Mit Modellspchtel werden nun die übriggebliebenen Fugen abgedichtet und nach dem Trocknen leicht verschliffen. Die Rückseite sowie die linke und rechte Seite werden später noch verkleidet - sind also nicht so wichtig.
   
     
SAM 1900 SAM 1902 SAM 1904
     
 
 
  Um das Diorama besser bearbeiten zu können muss der Untergrund mit einem Voranstrich versehen werden. Dieser dient als Grundierung, damit später die Farben und der Kleber besser haften.
   
     
SAM 1905 SAM 1906 SAM 1907
     

 
Januar 2015

Nachbesserung:
  Irgendwie scheint was mit dem Untergrund nicht zu stimmen. Die Farbe ist brüchig und blättert ab. Das könnte am Untergrund aus Papier liegen oder am evtl. doch nicht ganz trockenen Gips. Hier hilft erstmal nur ne zweite Schicht - mal sehen ob die besser hält. Ich habe den Keller auch ein wenig aufgeheizt.
   
     
SAM 1922 SAM 1923 SAM 1924
     
 
April 2015

das Gleis:
  Nach ca. 3 Monaten Pause in Sachen Diorama habe ich heute ein par Fortschritte erzielt. Mit einem Bleistift habe ich schon einmal die zukünftige Stellung von Bäumen und Felsen skizziert. Auch ein kleiner Tümpel soll zu sehen sein. Und die Position des Gleises ist auch schon festgelegt; es wird ein gebogenes Gleis mit Tunnelein- und Ausgang.
   
     
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  Um das Gleis zu befestigen habe ich Kiefernleisten aneinander geklebt. Diese Leisten sind ein gerader und glatter Untergrund für die Gleise. Die verklebten Leisten werden mit einer Laubsäge in die gekrümmte Form der Gleise gebracht und die Länge und Position entsprechend angepasst.
   
     
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  Die Leisten etwas verschleifen und dann das Gleis mit wenigen Tropfen Sekundenkleber befestigen. Den Sekundenkleber mit Aktivatorspray aktivieren, da hier keine Kontaktklebeflächen zur Verfügung stehen.
   
     
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  Jetzt fehlen wieder ein paar Kleinigkeiten. Bei eBay ein paar Tunnelportale bestellt.Mal sehen wie ich das verbauen kann. Das Gleisstück wird sich zwischen 2 Tunnelportalen befinden. Vor dem Gleis ein kleiner Tümpel. Und noch ein paar Tiere...mal sehen.

Jetzt erstmal wieder auf Teile warten...;)
   
     

 
April 2015

Tunnel:
  Die Tunnelportale sind angekommen; gleich in 2 Ausührungen, weil ich mir nicht ganz sicher war. Nach einer kurzen Anprobe habe ich mich dann für die Portale von der Firma Noch entschieden. Sie passen einfach besser und sind flexibler. Im Moment noch sehr steril, aber die Patina kommt ja erst viel später:)
   
     
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  Mit Kunststoffhülsen als Stützmaterial habe ich zuerst das Gleis waagerecht befestigt und mit Sekundenkleber und Glasperlen fixiert. Die Position ist somit gegeben. Dann jeweils am Anfand und Ende einen Untergrund für die Portale aus Kiefernleisten angebracht. Darauf dann die Portale ebenfalls mit Sekundenkleber und Glasperlen befestigt. Auch die Seitenmauern der Portale wurden ensprechend angebracht.
   
     
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Sieht schon mal ganz gut aus; mal sehen wie sich das weiter entwickelt.